2019 im Zeichen des Friedens
2019 im Zeichen des Friedens

Kloster Agafton 2015

Unser Kloster Agafton

- Ein Rückblick auf die Fahrt im Herbst 2015 -

Von Kyra Herrmann

Zu Beginn unserer Reise sagte man zu mit, Agafton ist wie eine zweite Heimat. In den 2 Wochen vor Ort durfte ich diese Erfahrung ebenfalls machen.

Die erste Übernachtung in Cluj (Klausenburg - Rumänien) hatte zwar noch nichts mit der Arbeit im Kloster Agafton zu tun, ich konnte trotzdem schon einen kleinen Einblick in die Gruppendynamik gewinnen. Es wurden Späße gemacht und gelacht, Pläne für den Abend und das Frühstück geschmiedet und jeder wurde mit einbezogen. Als wir dann am nächsten Tag endlich in Agafton ankamen, wurden wir herzlich von den Nonnen begrüßt und alle waren ganz neugierig auf mich. Ich wurde gfragt, wie alt ich bin, was ich beruflich mache oder obe ich noch zur Schule gehe, was ich in der Gemeinde so tu, und und und. So kam es auch schon mal vor, dass ich auf dem Weg zu einer kleinen Baustelle im Kloster, aufgehalten wurde und mit Händen und Füßen versucht habe, eine Frage von den Nonnen zu beantworten. Danach ging es aber schnell wieder an die Arbeit.

Ich habe beim Fliesenlegen geholfen, was, wie ich erkennen musste, gar nicht so einfach ist. Nach einem Crashkurs im Fliesenlegen habe ich mich auf die Position als Helferlein beschränkt und zum Beispiel den Fliesenkleber angerührt oder Fliesen geschnitten.

Abgeshen vom Fliesenlegen kann ich jetzt also auch mit eine Flex umgehen und ein kleine Einweisung ins Schweißen hab ich auch erhalten.

Neben der Arbeit gab es auch viele interessante Ausflüge, beispielsweise nach Vorona. In diesem Kloster wurde eien neue Kirche geweiht und gleichzeitig war in der Nähe eine kleine Kirmes aufgebaut, denn es war Feiertag. Dort gab es Volksmusik, Volkstänze und wie hatten alle zusammen viel Spaß.

Die Kirchen in Rumänien sind von innen komplett mit Geschichten aus der Bibel bemalt und ich hatte jedes Mal ein Gefühl der Erfurcht und war begeistert von der Schönheit. Am Wochenende waren waren wir auch mal im Mutterkloster von Agafton, in Agapia. Von dort aus haben wir ein Mönchskloster besichtigt, das mitten im Wald auf einem Berg liegt.

Die Landschaft Rumäniens ist wunderschön, die Einwohner gastfreundlich und die Nonnen sind einfach herzlich!

 

Ich freue mich schon auf die diesjährige Rumänienfahrt und kann es kaum erwarten. Jetzt verstehe ich auch, dass Agafton wie ein zweite Heimat für die Mitreisenden ist.

 

Ich schließe mich aus vollem Herzen an!

Unser Team 2016

Evangelische Kirchengemeinde Haffen-Mehr-Mehrhoog